Drogengeschäfte in der Maastrichter Straße

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Sehr geehrter Herr Bürgermeister Spürck,

die FDP- Liste im Integrationsrat der Kolpingstadt Kerpen bittet Sie, o.g. Punkt auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Integrationsrates am 21. 02. 2017 zu nehmen. Die Verwaltung möge dabei Auskunft in vorgenannter Thematik und zu folgenden Fragen nehmen:

  1. Sind der Verwaltung Hinweise bekannt, dass es in und an der Maastrichter Straße zur Verteilung von Drogen, insbesondere an den jeweiligen Spielplätzen und weiteren Bereichen gekommen ist?
  2. Kann ausgeschlossen werden, dass vermeintliche Drogenhändler insbesondere Jugendliche einbeziehen und sie als mögliche Drogenkuriere ausnutzen?
  3. Welche Maßnahmen haben die Verwaltung und die zuständigen Behörden gegen eine/n etwaige/n Drogenhandel und –verteilung an der Maastrichter Straße / am Nordring bisher getan und welche präventiven Maßnahmen wurden oder werden unternommen?
  4. Sind sogenannte Streetworker ebenfalls in den Prozess miteinbezogen, welche Erfahrungen wurden bisher gemacht?

Begründung:

Insbesondere in schwierigem sozialen Umfeld wie in der Maastrichter Straße soll zunehmend beobachtet worden sein, dass Händler von illegalen Drogen vermehrt Jugendliche ansprechen und sie mit monetären Mitteln überzeugen, die Drogenverteilung zu übernehmen und damit vermeintlich als Drogenkuriere zu fungieren.

Es muss ein wichtiger Beitrag geleistet werden, um den Einstieg junger Menschen in den Drogenkonsum zu verhindern und künftige Einbeziehung in den Drogenhandel zu vermeiden. Die Verwaltung, wie auch die Institutionen und die zuständigen Behörden sollen dabei vielfältige Maßnahmen ergreifen, deren gemeinsames Ziel sein muss, die besonders gefährdete Personengruppe der Schüler und Jugendlichen über die Hintergründe und Gefahren des Drogenkonsums aufzuklären.

Dabei ist von besonderer Bedeutung, dass in dem neuen Begegnungszentrum eine Drogenberatungsstelle integriert wird, die eine spezifische Einrichtung für jugendliche Drogenkonsumenten, deren Angehörige und Bezugspersonen aus dem sozialen Umfeld sein soll. Insbesondere die Personen aus dem Alltagsumfeld von Kindern und Jugendlichen sollen sich mit ihren Fragen zur Suchtprävention auch an diese Beratungsstelle wenden können.